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Besuch des Theaterstücks "Lenz" von Georg Büchner Interdisziplinäre Exkursion in Deutsch und Psychologie
Die Schülerinnen dieser Unterrichtsfächer besuchten in dem Theater TRIBÜNE in Berlin Charlottenburg/Wilmersdorf im März 2010 das Theaterstück "Lenz" von Georg Büchner. Die Regie führte Julius Jensen.
Das Theaterstück handelt vom krankhaften Dichter und Genie, Lenz, der auch ein kraftvoller Redner war. "Die Erzählung Büchners schildert den Aufenthalt des Dramatikers Jakob Michael Reinhold Lenz beim elsässischen Theologen Oberlin, der ihn am 20. Januar 1778 liebevoll in seinem Haus aufnimmt. Und während Lenz äußerlich völlig vernünftig scheint, beginnt in ihm eine psychische Krankheit aufzukeimen und der Pfarrer muss schnell erkennen, dass er mit Mensch und Situation nicht fertig wird. Durch das fehlende Vertrauen in die Welt und Ihre Bewohner zieht die Vermischung von Phantastischem und Realem in Lenz immer größere Kreise.
Büchners Erzählung, die auf dem authentischen Bericht Oberlins beruht, schildert präzise und einfühlsam den Verlauf der Krankheit und das Zerbrechen eines Menschen, der jeden Halt im Leben verliert."
Alle Schülerinnen und Schüler analysierten in der Nachbesprechung dieses sehr beeindruckende Theaterstück in Bezug auf den sehr dramatischen innerpsychischen Prozess in der Hauptperson sowie die sprachlichen und dramaturgischen Mittel, die diesen Prozess veranschaulichten. Dabei waren alle fasziniert von den schauspielerischen Leistungen des jungen Darstellers in diesem Ein-Mann-Stück.
Mitunter gab es sogar so absurde Szenen, dass ein ausgiebiges Lachen bei aller Dramatik kaum zurückgehalten werden konnte.
Es war für alle ein sehr interessanter Theaterbesuch, der einmal anders - eben auch psychologisch - betrachtet werden konnte.
An das gemeinsame Erlebnis erinnern wir uns alle gern zurück.
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